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Aktuelle Wetterdaten

Datum06.09.2010
Uhrzeit20.44 Uhr

Temp. 2m11,4°C
BTemp. +5cm10,5°C
BTemp. -10cm12,8°C
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Windgeschw.0,3 m/s
WindrichtungO-NO (64°)
Windböen0,9 m/s
BöenwindrichtungO-NO (68°)
Sonnenscheinnein
Frostnein
Bodenfrostnein
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ET0,000 mm
Windchill11,4°C
Elevation-10,036°
Tageslänge13:10 Stunden
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Die Station  >> Standort/Umgebung
06.09.2010




 GEOGRAPHISCHE LAGE DER STATION

Die Private Wetterstation Weiden-Hammerweg befindet sich in der kreisfreien Stadt Weiden i. d. OPf. (LOCODE DE WEI, NUTS DE233, Gemeindeschlüssel 09 3 63 000) und liegt somit im Norden des bayerischen Regierungsbezirks Oberpfalz im Nordosten des Freistaats, nur ca. 30 Kilometer von der tschechischen Grenze entfernt. Die Stadt hat nach neuesten Erhebungen ca. 43000 Einwohner und erstreckt sich über Höhenlagen von 387 Metern im Tal bis zu 633 Metern am höchsten Punkt des Stadtgebiets, dem Fischerberg im Osten der Gemeinde. Die nächstgrößeren Städte sind Regensburg (ca. 80 km in Richtung Süden), Pilsen/Plzen (ca. 100 km in Richtung Osten) und Nürnberg (ca. 100 km in Richtung Westen entfernt).




 WEITERE INFORMATIONEN ÜBER DIE REGION

Naturräumlich betrachtet ist die Stadt Weiden im äußerst breiten, in Bezug auf die umgebenden Gebirge allerdings doch relativ tief eingeschnittenen Naabtal angesiedelt, das sich zwischen das Oberpfälzer Hügelland im Westen und den Oberpfälzer Wald im Osten in die Landschaft eingräbt und somit die Grenze zwischen dem Rheinisch-Fränkischen Schichtstufenland im Westen und den ostbayerischen Grundgebirgen im Osten bildet. Aus diesem Grund hat man es westlich der Stadt schon eher mit Jura- und Kalkgestein zu tun, während im kargen Oberpfälzer Wald östlich der Stadt wasserundurchlässige Gneis- und Granitgesteine klar dominieren und so eindrucksvoll von der langen und wechselvollen geologischen Geschichte dieses Landstrichs zeugen. Durch die so leicht erodierenden oberen Erdschichten und das Fehlen fruchtbarer Moränenablagerungen und Börden, wie man sie häufig in anderen Regionen Bayerns antrifft, ist die Bodenqualität in weiten Teilen der nördlichen Oberpfalz entsprechend nur mäßig bis schlecht, was durch das im Vergleich zu Südbayern äußerst trockene Klima sogar noch zusätzlich verstärkt wird.
Die nördliche Oberpfalz ist mit einer Bevölkerungsdichte von nur 77 Einwohnern pro Quadratkilometer in einigen Landkreisen im landesweiten Vergleich äußerst dünn besiedelt, weshalb eine Stadt mittlerer Dimension wie Weiden i. d. OPf. hier bereits die Funktion eines Oberzentrums einnimmt und somit den Mittelpunkt der nördlichen Oberpfalz bildet. Wirtschaftlich betrachtet ist die Oberpfalz ganz ohne Zweifel eine strukturschwache ländliche Region, die durch den Wegfall der Zonenrandförderung nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und den Niedergang der in der globalisierten Weltwirtschaft immer weniger wettbewerbsfähigen traditionellen Glas- und Porzellanindustrie viel von ihrer einstigen wirtschaftlichen Prosperität eingebüßt hat und heute eine der höchsten Arbeitslosenquoten und eines der niedrigsten Pro-Kopf-Einkommen im gesamten Freistaat aufweist.




 TOURISTISCHE ANZIEHUNGSPUNKTE DER REGION

Auf den zweiten Blick hat die touristisch oft zu Unrecht ins Abseits gestellte Oberpfalz dem Gast durchaus Einiges an Reizvollem und Sehenswertem zu bieten: Der extrem hohe Waldanteil, die unberührte und ursprüngliche Natur und die zahlreich vorhandenen Burgruinen seien hier genannt, aber auch die reiche Industriegeschichte der Region, der vor einigen Jahren im Zuge der Einrichtung mehrerer diesbezüglicher Touristikstraßen der ihr gebührende Rang eingeräumt wurde, ist einen Besuch wert. Die Stadt Weiden selbst hat mit einer äußerst bewegten und kriegerischen Stadtgeschichte aufzuwarten, deren vielerorts sichtbare Spuren und Überreste noch heute lebendig von den historischen Geschehnissen Zeugnis ablegen und den Besucher so in vorzüglicher Manier in eine so andere, fremde und unbekannte Zeit entführen können.


 NÄHERE UMGEBUNG DER STATION

Die Private Wetterstation Weiden-Hammerweg liegt im Westen des Stadtteils Hammerweg im Norden der Stadt und damit etwas westlich der Naab auf einer Meereshöhe von nur 402 Metern. Die geographischen Koordinaten der Station betragen 49° 41' 34,3536'' nördlicher Breite und 12° 9' 57,7764" östlicher Länge.
Für die eigentlich eher ungünstige Lage im Wohngebiet einer Mittelstadt ist die nähere Umgebung der Station im Hinblick auf exakte meteorologische Untersuchungen glücklicherweise ungewöhnlich gut geeignet: Durch weitläufige Gärten und einen Sportplatz im direkten Umkreis der Station können die vorgeschriebenen 10 Meter Mindestabstand zu potenziell abstrahlenden Gebäuden problemlos eingehalten werden, was so trotz der Stadtlage äußerst genaue Temperatur- und Feuchtemessungen erlaubt. Bei den Niederschlags- und Bodentemperaturmessungen gibt es ebenfalls fast keinerlei Beeinträchtigungen durch störende Gebäude oder zu hohe Bäume. Seit dem Abschluss des groß angelegten Stationsumbaus im Oktober 2007 gibt es auch bei den Wind-, Globalstrahlungs- und UV-Messungen keinerlei Beeinträchtigungen mehr durch umstehende Bäume oder weit entfernte Gebäude. Somit entsprechen auch die erhobenen Wetterwerte dieser Sensoren im Wesentlichen den Vorschriften der internationalen Wetterdienste.



Sandro Bauer, 2006-2010